— FREE PORT BAAKENHÖFT

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Internationales Sommerfestival Kampnagel

17. bis 24. August 2017

Die Geschicke des Hamburger Hafens werden von der Hamburg Port Authority gelenkt. Nicht immer zum Besten: Kreuzfahrtboom und Smart Port Logistik, jedoch keinerlei Spielraum für alternative Hafenentwicklung. Das wird in Hamburg zu wenig diskutiert, fand die geheimagentur und gründete die Hamburg Port Hydrarchy, die ganz wie die Hamburg Port Authority die Aufgabe hat, Entwicklungspotentiale des Hafens zu entdecken und zu nutzen. Dafür ist die HPH über alle sieben Meere gereist: zu den Offshore-Artists nach New York, in den Hafen von Lagos Nigeria, zu den Kreuzfahrtgegnern nach Venedig, ins südchinesische Meer und durch alle Hafenbecken Hamburgs. Im Rahmen von Theater der Welt hat die Hamburg Port Hydrarchy auf der Stubnitz von ihren Reisen Bericht erstattet und gemeinsam mit internationalen Gästen für Hamburg geplant. Nun eröffnet die Hamburg Port Hydrarchy den FREE PORT BAAKENHÖFT, einen anderen Hafen im Hier und Jetzt, komplett mit Anleger, Hafenmuseum, African Terminal, Regatta und Schiffsbegrüßungsanlage:

In der Hamburg Port Hydrarchy Zentrale kann man anheuern, die Schiffsbegrüßungsanlage lädt zum Mitreden ein, am Anleger werden schwimmende Installationen für das Battle of Baakenhöft getestet (offene Werkstatt zum Mitbauen), im Hafenmuseum sind künstlerische Interventionen auf dem Wasser archiviert und im African Terminal werden gebrauchte Haushaltswaren angenommen und verschifft. Das Baakenhöft, einer der dunkelsten Orte der Hamburger Kolonialgeschichte, wird so zu einer Brücke zwischen Hamburg und Westafrika, die afrikanische Neuhamburger beim Aufbau einer Kooperative unterstützt. Kinderfahrräder, Wasserkocher, Sofas und vieles mehr werden gesucht!

Der Free Port Baakenhöft ist täglich ab 14 Uhr geöffnet. Regelmäßig finden Führungen durch den Hafen statt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Zur Eröffnun bitte eine Sachspende für den African Terminal mitbringen (alte Handys, Laptops, Schuhe, Kleider, Spielzeug, Kinderwägen, etc.) !

Veranstaltungen:

Pressekonferenz – 17. August, 11.30 Uhr,

FREE PORT Baakenhöft Petersenkai am Viewpoint Hafencity.

Eröffnung FREE PORT BAAKENHÖFT – 17. August, 18 Uhr

PORT OF CALL – Premiere der neuen Hafenserie von Irreality.tv – 18. August, 21 Uhr

Things for Drinks – mit african Pop live – 19. August ab 14 Uhr.

Der African Terminal tauscht Drinks gegen Gebrauchtwaren und führt durch die alte Kakaohalle. Eine Liste der benötigten Dinge findet sich unter www.africanterminal.com.

Ship Welcoming Station Spezial – 21. August ab 17 Uhr

Battle of Baakenhöft –

Intro – Lecture Performance: 19. August ab 20 Uhr

Abschluss: Diskussion zur Zukunft des Baakenhöft als Kulturterminal und experimentelle Regatta: 24. August, ab 16 Uhr

Gefördert aus Mitteln des Elbkulturfonds der Freien und Hansestadt Hamburg.

Weitere Infos:

Unterstützt den African Terminal! www.africanterminal.com!

BATTLE OF BAAKENHÖFT – CALL FOR ARTISTS

19.-24.08.2017, Hamburg

Im Rahmen des Free Port Baakenhöfts findet der Battle of Baakenhöft statt, eine Mischung aus interdisziplinärer Regatta und schwimmendender Installation. Dafür suchen wir Künstler, die Lust haben das Wasser als öffentlichen Raum zu bespielen. Für fünf Tage, vom 19-24.08 richten wir hierfür eine Werkstatt am Baakenhöft ein. Wer teilnehmen will, sollte eine Konzeptskizze einreichen welche sich mit 300 Euro realisieren lässt. Deadline hierfür ist der 2. August. Anmeldung und Konzepte bitte an katharinaduve@gmx.de und 3Seastar@gmx.de schicken.

Potenzialanalyse Baakenhöft als Kulturterminal

Gefördert durch den Elbkulturfond legt die geheimagentur mit dem FREE PORT BAAKENHÖFT eine künstlerische Potenzialanalyse zur alternativen Hafenentwicklung in Hamburg und konkret für das Baakenhöft als Kulturterminal vor, an der hunderte von Hamburger_innen und zahlreiche internationale Expertinnen mitgewirkt haben.

Text der Potenzialanalyse anfordern: info@geheimagentur.net


— ACCESS POINTS – 25. Mai bis 3. Juni

CLAIM YOUR RIGHT TO THE PORT. HACK INFRASTRUCTURES OF THE SEA. BUILD HYDRARCHICAL ALLIANCES.

Am Donnerstag startet das Theater der Welt Festival 2017 mit unserer Inszenierung PORTS. Vom Recht auf Meer auf der MS STUBNITZ. Leider schon ausverkauft. Platz gibt’s aber noch beim Symposium am 27. und 28. Mai und im Workshop-Programm vom 29. Mai bis 3. Juni. Mehr Info.

 


— Jetzt anmelden für Access Points III: Ein Anleger für den Baakenhafen

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ein Workshop für Erfinderinnen, Konstrukteure und Wasserratten im Rahmenprogramm ACCESS POINTS des ITI zum Festival Theater der Welt 2017.

In der Zukunft wird das Meer Teile der Küsten überfluten, auch Städte wie Hamburg werden davon betroffen sein. Eine Besiedlung des Meeres und großer Flüsse könnte die Folge sein. Die Anleger der Zukunft müssen flexibler und günstiger werden, um mit dem Wasser zu arbeiten. Der Workshop wird einen großen Testanleger zur Verfügung haben und für den Betrieb des Anlegers die Verantwortung übernehmen. Dazu gehört auch, andere Nutzer_innen mit dem Anleger vertraut zu machen. Die Teilnehmergruppe wird Ebbe und Flut, die Kraft des Wassers vs. Gleichförmigkeit des Landes erfahren und erleben. Der Übergang von Solid to Liquid ist im Hafen immer anders, jede Minute verändern sich die Parameter, was beim alltäglichen Blick nicht weiter auffällt.Wie kann das ausgeglichen werden, um heil ins Wasser und zurück an Land zu gelangen?
Welche Methoden kennen wir bereits und wo suchen wir nach neuen? Wer an diesem Workshop teilnimmt, sollte körperlich fit und schwindelfrei sein und schwimmen können.

29. Mai – 1. Juni, jeweils ca. 11-17 Uhr. Präsentationen und Try Outs: 2. und 3. Juni
Anmeldung erforderlich: http://www.iti-germany.de/projekte/access-points-anmeldung/

Kostenbeitrag: 10 Euro ermäßigt / 25 Euro regulär (Das Kontingent an ermäßigten Plätzen ist begrenzt)

Und hier geht’s zum kompletten Programm – Reclaim the Harbour 2017


— Vereinigte Vergangenheiten

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Mitten im Goldrausch der Realzeit starren wir wie der Hase die Schlange die Gegenwart an. Mit Einkaufstüten bewaffnet eilen wir durch Fußgängerzonen und kommen doch nicht von der Stelle. Die Vergangenheit fällt uns unbemerkt aus den Taschen und die Zukunft scheint schon verbaut, bevor sie eingetreten ist. Sollen wir uns mit dem Bissen Zukunft begnügen, den uns eine Minderheit zuwirft wie Hunden die abgenagten Knochen eines üppigen Mals?

Vorwärts durch die Vergangenheit und dann zurück in die Zukunft.

Für den Zukunftsdrive wird Vergangenheitsenergie gebraucht: Stellt die Einkaufstüten ab und kommt bis zum 19. Mai ins ENERGIEBÜRO. Belebt die alte ausgestorbene Mohren-Apotheke. Reichert sie an mit euren Ideen. Füllt sie aus mit euren Geschichten für den Quickstart in die Zukunft.

Durchstöbert Eure persönliche Vergangenheit und kommt ins ENERGIEBÜRO. Bringt alles mit, was eine im Highspeed-Zeitalter vergessene Welt wieder ans Tageslicht bringt.

Infos und Kontakt unter www.vereinigtevergangenheiten.net

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes


— The Right to the Seas – International Symposium

hosted by geheimagentur / ITI-Germany / Hamburg Port Hydrarchy /

May 27-28, 11 am – 6 pm, MS STUBNITZ

with Keller Easterling (Extrastatecraft), Ranjit Kandalgaonkar und Anarche Berlin, Marcus Rediker (The Many Headed Hydra), Marco Baravalle and Constance Hockaday.

What is hydrarchy today? How can the concept of the ‘free port’ be reclaimed and reinterpreted? How to invent and perform a new kind of citizenship at sea? How to connect local port-related struggles to transnational networks? How to build hydrarchical alliances between theory, practice and art-based experimentation around the right to the seas? Bringing together local activists, international researchers and artists to discuss these questions, the symposium sets out to be an important element in a longer process of art-based research and port-related activism.

Saturday:

Keller Easterling, author of the book „Extrastatecraft“, Ranjit Kandalgaonkar, artist and researcher from India and the collective Anarche (raft community from Berlin) will talk about infrastructures of the sea.

We are particularly interested in the notion of the free port and its political and economical implications. What can we learn from this in regard to the relation between Hamburg Port and Hamburg as a city? What might follow for the area where we gather – Hamburg Baakenhöft, the last remaining part of old Hamburg port that is in proximity to the city and not yet ‚developed’, the site where in colonial times all ships coming from Africa were moored. Imagine we’d be able to found a new free port right here at Hamburg Baakenhöft, what kind of zone would we want that to be?

11am – 1 pm Research & Questions: Introduction, Lecture – Keller Easterling

1.30 – 3.30 pm Practices & Examples: Presentations by Ranjit Kandalgaonkar and Anarche Berlin

4pm – 6pm Assembly: How to reclaim (the notion of) the Free Port?

plus project presentation by geheimagentur: FREE PORT BAAKENHÖFT August 2017

Sunday:

Marcus Rediker, author of the book „The Many Headed Hydra“, Constance Hockaday, offshore artist from New York, who invented the boatel and learned from the legendary Poppa Neutrino who first crossed the atlantic on a raft made from trash, and Marco Baravalle, artist and activist from Venice and member of Comitato No Grandi Navi, who organise the protest of venetian citizens against the cruise ship industry, will present their thoughts, work and practice.

Together, we hope to find answers to the question what hydrarchy and citizenship at sea might mean today. We’d also like to discuss the practical proposal of geheimagentur to join projects around the world in a program of „Anheuern“ that allows people who work around the rights to the seas to visit each other as couch surfers on waves.

11am – 1 pm Research & Questions:  Lecture – Marcus Rediker

1.30 – 3.30 pm Practices & Examples: Presentations by Marco Baravalle and Constance Hockaday

4pm – 6pm Assembly: What does hydrarchy mean today?

 

The performance PORTS. Vom Recht auf Meer by geheimagentur shown on MS Stubnitz on May 25th and 26th 6 pm will introduce questions and topics discussed at the Symposium.

The symposium will be held in English.

The symposium is free, please register here.

Tickets for PORTS (performance by geheimagentur, partly in English) – please book here.

The symposium is part of ACCESS POINTS, a program by ITI-Germany and geheimagentur for THEATER DER WELT FESTIVAL 2017.

Full program hereenglish program and registration here.

 

 


— Register now for ACCESSPOINTS II: African Terminal

May 29 – June 1, 11am – 5 pm (presentation: June 2, 5 pm)

What is going to happen with the old warehouse of the Afrika Terminal? Situated on Baakenhöft the Afrika Terminal was built in 1969 and served as a warehouse for cacao and other goods coming from Africa until 2014. It is the last remaining structure that reminds us of the history of the Baakenhafen, that has been the main port for shipping from and to Afrika in the time of german colonialism. As part of the Hafencity the Baakenhöft is going to be transformed in the years to come. In this workshop we would like to explore the possibility of turning the Afrika Terminal into an African Terminal of a new nature. This acknowledges the responsibilities Hamburg has in regard to its colonial history. And it responds to developments which brought thousands of people from Africa to Hamburg in recent years. Many of them try to build business relations to improve the lifes of communities in their countries of origin. This includes, among others, the informal trade with used goods through Hamburg port that has been organised by african migrants and their partners throughout the last decades.

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The workshop is going to ask: Could an African Terminal support these efforts and become a centre for small scale trade between Europe and Africa that is giving new perspectives to african citizens and migrants in Hamburg? Could an African Terminal become a place for all citizens of Hamburg to experience how the port is connecting communities globally / via the sea? How can cultural production help with these objectives? How can art and trade work together on this?

 

 

The workshop is part of geheimagentur’s Hamburg Port Hydrarchy project, that generally aims to find ways of reclaiming Hamburg port for citizen’s use.

More information and registration.


— geheimagentur lädt ein: Access Point I: Theorie und Praxis der Offshore Art

Workshop im Rahmenprogramm ACCESS POINTS des ITI zum Festival Theater der Welt

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Auf allen sieben Meeren entwickelt sich gegenwärtig die Kunst auf und mit dem Wasser – „Offshore Art“ nennt sich die Szene in New York. Dabei mischen sich Traditionen der Land Art, des experimentellen Films und der klassischen Performancekunst mit Right-to-the-City-Aktivismus und radikalökologischen Experimenten. Bilder von schwimmenden Gärten, Boatels, treibenden Kinos und vielem mehr dienen uns als Inspiration, um selber mit und auf dem Wasser zu arbeiten.

29. Mai – 1. Juni, jeweils ca. 11-17 Uhr. Präsentationen und Try Outs: 2. und 3. Juni
Um am Workshop-Programm teilzunehmen, ist eine Anmeldung erforderlich. Kostenbeitrag: 10 Euro ermäßigt / 25 Euro regulär (Das Kontingent an ermäßigten Plätzen ist begrenzt) Mittagessen: 3 Euro pro Essen

Anmeldungen für alle Workshops über das ITI: www.iti-germany.de. Mehr Infos unter www.geheimagentur.net


— HAMBURG PORT HYDRACHY– Reclaim the Harbour 2017

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Die HAMBURG PORT HYDRACHY lädt 2017 mehrfach dazu ein, das Recht auf Meer neu zu entdecken – mit Performance, Symposium und Workshops im Rahmenprogramm ACCESS POINTS des ITI zum Festival Theater der Welt und dann, im August, mit dem FREE PORT BAAKENHÖFT im Rahmen des Internationalen Sommerfestivals Kampnagel.

Hier die ausführliche Ankündigung zum Download: Hamburg Port Hydrarchy 2017.


— From Hamburg to Oberhausen

verlegung

 

This is the script for a short presentation that we (those of us who couldn’t be there in person) wanted to deliver via skype for the Oberhausen panel at the opening of the Actopolis exhibition. Never intended for any other medium, we have nevertheless decided to publish this text here because – well – the connection didn’t work.

“As we are not there with you, we thought it would be appropriate to share some ideas with you about place, location, city, site, site-specificity, about being there and not being there, about being from a place and about going to a place, and, by extension, about participation, about publics and communities, about the old and the new.
This was not Oberhausen, that’s the title for this panel, and This is not Oberhausen, for us, is a sad truth today, as we are far away, in Hamburg, where we live – but should we have said so?
As many of you know, we, as geheimagentur, or, because some people in our collective want an internationally more recognisable name, as secret agency, operate anonymously.
Why anonymity?
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— Ports: Trailer

PORTS

Dokumentation: Niklas Zeiner


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